Die Franz-Josef-und-Christel-Meurer-Stiftung aus Fürstenau unterstützt die Lingener Tafel mit 5000 Euro. Überreicht wurde die Spende bei der „Track & Drivers Con“ in Nordhorn.

Die Motorsport-Charity ist dafür bekannt, sich mit vielen PS und lauten Motoren für die Lingener Tafel einzusetzen, heißt es in einer Pressemitteilung der Stiftung. Was im kleinen Kreis vor sechs Jahren begann, ist heute eine feste Institution im Veranstaltungskalender und auch für die Lingener Tafel.

„Wichtig, uns für die Lingener Tafel einzusetzen“

„Track & Drivers CON ist der wichtigste Event für uns“, betont Edeltraut Graeßner, Vorsitzende der Lingener Tafel. Fast 25.000 Euro kamen am 23. April zusammen – Rekord. Einen großen Anteil beim Erreichen dieser Spendensumme hatte die Franz-Josef-und-Christel-Meurer-Stiftung aus Fürstenau, die seit ihrer Gründung im Jahr 2013 soziale oder gemeinnützige Einrichtungen unterstützt. Stiftungsvorstand Thomas Meurer überreichte einen Spendenscheck in Höhe von 5.000 Euro an Edeltraut Graeßner. „Uns geht es dabei vor allem um hilfsbedürftige Kinder, Jugendliche und deren Familien“, wird Meurer in der Pressemitteilung zitiert, „Wir unterstützen schon die Tafel in Fürstenau, nun war es uns auch wichtig, uns für die Lingener Tafel einzusetzen.“

Die Gesellschaft driftet auseinander

Thomas Meurer, dessen Mutter Christel die Stiftung in ihrem und dem Namen ihres verstorbenen Mannes gründete, hat auch eine persönliche Beziehung zu Track & Drivers und zur Lingener Tafel. Seit vielen Jahren ist er aktiv als Fahrer bei der Motorsportcharity dabei und spendet auch privat. „Was Kurt Strube und die Mitveranstalter auf die Beine gestellt haben, ist wirklich beeindruckend. Nun wollten wir als Stiftung ebenfalls ein Zeichen setzen und Vorbild sein. Karitative Zwecke sind gerade heutzutage so wichtig. Die Gesellschaft driftet immer mehr auseinander: Die Armen werden immer ärmer und die Reichen immer reicher. Es ist, so finden wir, eine Aufgabe, sich benachteiligten Kindern, Jugendlichen und deren Familien zu widmen und ihnen zu helfen. Besonders natürlich auch in puncto Flüchtlinge. Die Tafeln versorgen all diese Menschen“, so Meurer.